Rund um die Geschichte

Im Zusammenhang mit dem 70. Jahrestag des Ausbruchs des Zweiten Weltkrieges und mit dem 20. Jahrestag des Falls des Kommunismus in Mittel- und Osteuropa hat der Direktor des Nationalen Zentrums für Kultur Krzysztof Dudek die Chefredakteure der Zeitungen „Dziennik“, „Gazeta Wyborcza“, „Polski The Times“ und „Rzeczpospolita“ eingeladen, Essays über die „polnische Klammer“ in der Geschichte Europas im 20. Jahrhundert zu schreiben.


Der Angriff der Hitlerarmee auf Polen am 1. September 1939 begann den entsetzlichsten aller Kriege. Das Jahr 1989 brachte ganz andere Ereignisse mit sich, es war der Höhepunkt der friedlichen, auf die Ethik der „Solidarność“ gestützten Abschaffung des Kommunismus. Zwischen den zwei Jahreszahlen liegen Zeiten, die vom Grauen des Krieges, Terror, Unterdrückung, aber auch von dem stolzen Widerstand des polnischen Volkes gegen die es zerstörenden Kräfte geprägt waren.
Dieses besondere Jubiläum erfordert Ernst und Nachdenken. Deshalb haben wir eine Veröffentlichung vorbereitet, welche die polnische Kunst höchsten Ranges – die im Blu-ray-Format ausgegebene „3. Sinfonie der Trauerlieder“ von Henryk Mikołaj Górecki – mit Erwägungen über den Sinn jener fünfzig Jahre vereinigt.


Wir fühlen uns geehrt, dass die Redakteure der wichtigsten meinungsbildenden polnischen Zeitungen bereit waren, aus diesem Anlass spezielle Essays vorzubereiten, die den Antworten auf die folgenden Fragen gewidmet sind: Welchen Sinn hatten die Jahre in der Geschichte Polens? Was ergibt sich aus ihnen für Europa und für die Welt? Welche Ereignisse muss man als die wichtigsten in diesem halben Jahrhundert ansehen?


Wir danken den Autoren und laden zur Lektüre ein.
Nationales Zentrum für Kultur

Veranstalter:
Ministerstwo Kultury i Dziedzictwa NarodowegoNarodowe Centrum Kultury